23.08.2017 | Im Fokus

Als Stromer in Abu Dhabi

Simon Furrer vertritt die Schweiz an den World Skills in Abu Dhabi im Oktober 2017. Der junge Elektroinstallateur arbeitet mit Werkzeug von PB Swiss Tools. Warum er ein Fan davon ist und wie er sich auf den Wettbewerb vorbereitet, verrät er uns im Interview.

Alle zwei Jahre messen sich an den World Skills die besten ihrer Zunft: Am weltweit grössten Berufswettbewerb treten vom 15. bis 18. Oktober 2017 in Abu Dhabi 1300 der besten internationalen Nachwuchsfachkräfte (unter 23 Jahren) in 51 Disziplinen gegen einander an, unter ihnen der Elektroinstallateur Simon Furrer. Seit Monaten bereitet sich der 22-Jährige auf den Wettkampf vor, unterstützt von seinem Arbeitgeber CKW in Beromünster  und PB Swiss Tools als Materialsponsor.

Uns hat Simon Furrer verraten, wie es dazu kam, wie er trainiert, was ihn erwartet und welche Ziele er sich steckt.

  

Simon Furrer, welche Voraussetzungen mussten Sie erfüllen, um an den World Skills teilnehmen zu können? Und wie gross ist dort die Konkurrenz? 

Simon Furrer: Ich habe zuvor die Regionalmeisterschaften und die Schweizer Meisterschaft gewonnen. Das war sozusagen mein Ticket nach Abu Dhabi. Wir sind dort insgesamt 26 «Stromer», die um den Sieg in unserer Disziplin kämpfen.

  

Was genau müssen Sie dort machen? 

Montieren und programmieren. Wir müssen innerhalb einer gewissen Zeit verschiedene Aufgaben, eigentlich Module, erfüllen. Ich muss zum Beispiel eine Steuerung programmieren, ein Schema zeichnen und in einer Schützensteuerung Fehler suchen.

  

Worin sehen Sie die grösste Herausforderung? 

Das Programmieren der Steuerung ist für mich der grösste Brocken. Das ist neu für mich, und damit habe ich noch wenig Erfahrung. Ganz allgemein geht es darum, dass man am Wettbewerb möglichst ruhig bleibt und auch unter Zeitdruck die richtigen Entscheidungen trifft. Man wird sowieso nicht in der vorgegebenen Zeit fertig, aber wir versuchen halt, die Prioritäten richtig zu setzen und so viel wie möglich gut zu machen.

  

Wie bereiten Sie sich auf den Einsatz vor? Und wie gross ist der zeitliche Aufwand dafür? 

Ich fehle zweieinhalb bis drei Monate im Betrieb und investiere auch viel von meiner Freizeit. Mein Teamkollege und ich trainieren fünf Mal eine Woche und üben dabei eine ähnliche Aufgabe wie die, die wir am Wettbewerb bewältigen müssen. Dabei geht es vor allem darum, dass wir Abläufe optimieren und die Zeit im Auge behalten. Wir bekommen auch Tipps von ehemaligen Teilnehmern, die beim Training dabei sind und uns von ihren Erfahrungen erzählen.

  

Profitieren Sie von der Teilnahme auch persönlich? 

Ja, auf jeden Fall. Man lernt dabei auch viel fürs Leben. Das Mentaltraining hilft mir, auch unter Druck gut zu arbeiten. Das dient mir sicherlich auch später.

  

Wie kam es zu dem Sponsoring durch PB Swiss Tools? Und wie genau profitieren Sie davon? 

Ich habe dort angefragt und erhielt einen Betrag für den Kauf von Werkzeug. Das ist für mich eine wertvolle finanzielle Entlastung. Ich arbeite beruflich und privat am liebsten mit Werkzeug von PB Swiss Tools, weil es einfach gute Produkte sind, und für die World Skills brauchte ich noch zusätzliches Werkzeug. Allerdings trainieren wir für die restliche Zeit nun ohne das: Es wurde bereits nach Abu Dhabi verschifft.

  

Welches Ziel wollen Sie erreichen? 

Wir geben unser Bestes. Die Konkurrenz ist stark, aber unsere Chancen sind intakt. So gesehen liegt alles drin.

     

Simon Furrer, wir drücken Ihnen die Daumen und sind gespannt!

Mehr Infos: Website World Skills Abu Dhabi 2017

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Anita Müller
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