28.09.2018 | Im Fokus

Auf den Spuren der Schweizermeister

Am 15. September 2018 besuchten unsere Lernenden, Praxis- und Berufsbildner/innen die SwissSkills 2018. Einzeln oder in Gruppen haben wir sie losgeschickt mehrere Fragen zu beantworten. Lesen Sie selbst wie unsere Lernenden die SwissSkills 2018 erlebt haben.

Eine der beiden Aufgaben war es, den eigenen Lehrberuf aufzusuchen und den Teilnehmenden der SwissSkills über die Schultern zu schauen.

 

Frage 1: Was war beeindruckend?

Florence Gammeter, Lernende Polymechanikerin, 1. Lehrjahr:

Für mich war das beeindruckendste, dass sich die Teilnehmenden auf sich konzentriert haben. Sie haben nicht geschaut was die anderen machen. 

Nicolas Gerber, Lernender Produktionsmechaniker, 2. Lehrjahr:

Die Schnelligkeit trotz dem Platzmangel, war für mich sehr beeindruckend.

Dario Flükiger, Lernender Automatiker, 1. Lehrjahr:

Sehr beeindruckend fand ich die grosse Hektik die bei dem Wettkampf herrschte. Die Teilnehmenden waren auch sehr schnell und hatten (zum Teil) die Position all ihrer Werkzeuge im Kopf.

 

Frage 2: Tätigkeiten beschreiben – Vergleich Arbeitsalltag Wettkampf?

Silvan Feldmann, Lernender Automatiker, 3.Lehrjahr:

Der Wettkampf hat mich sehr an meine Teilprüfung erinnert. Die Experten schauen einem immer über die Schultern und man hat einen grossen Zeitdruck. Ich könnte wohl nicht vor so vielen Zuschauern produktiv arbeiten. Da ist mir mein ruhiger Arbeitsplatz viel lieber.

Roman Bichsel, Lernender Polymechaniker, 2.Lehrjahr:

Die Tätigkeiten an der Berufsmeisterschaft und im Arbeitsalltag sind ziemlich ähnlich. Sie müssen auch drehen, fräsen und bohren. Der Unterschied von ihren Tätigkeiten und meinen ist, dass sie eine Pneumatik Arbeit absolvieren müssen und auch hauptsächlich an den CNC-Maschinen arbeiten oder programmieren.

Auch anders als im Arbeitsalltag ist, dass dir tausende von Menschen zuschauen und du darfst dir einfach gar keinen Fehler erlauben und musst sehr konzentriert und genau arbeiten.

Jan Gerber, Lernender Logistiker, 3.Lehrjahr:

Hier geht es mehr um Geschwindigkeit als um Qualität. Natürlich wird auch diese bewertet, jedoch ist im Arbeitsalltag Qualität wichtiger.

 

 

Frage 3: Welche Eigenschaften sind wichtig um an einer Berufsmeisterschaft erfolgreich zu sein?

Jonas Widmer, Lernender Kaufmann, 3.Lehrjahr:

Sie mussten im Vorfeld einen psychischen Test absolvieren um an den SwissSkills teilnehmen zu dürfen. Dies ist auch ziemlich einleuchtend, wenn man die Bedingungen am Wettkampf betrachtet.

Joël Tellenbach, Lernender Polymechaniker, 3.Lehrjahr:

Konzentriertes und sehr genaues Arbeiten führen zum Erfolg.

Mario Eymann, Lernender Produktionsmechaniker, 3.Lehrjahr:

Konzentriertes und genaues Arbeiten, wie auch das schnelle Lesen und Verstehen der Aufträge und Zeichnungen sind wichtige Eigenschaften.

 

Am Nachmittag haben sich die Lernenden mit den Berufsbildner zusammen auf die Suche nach unseren Werkzeugen gemacht. Die Gruppen wurden gemischt, damit von möglichst verschiedenen Berufen jemand im Team war und sein Wissen aus dem Berufsalltag einbringen konnte.

 

Frage 4: Welches Werkzeug ist im Einsatz?

Dario Flükiger, Lernender Automatiker, 1. Lehrjahr:

Meist waren die VDE Schraubendreher in verschiedenen Grössen im Einsatz.  Wir haben aber auch viele Winkelstiftschlüssel mit oder ohne Farbcodierung gesehen. Die Storenmonteure/innen hatten unter anderem selber Werkzeuge auf Basis des Standard Schraubendrehers gebaut. Bei ihnen haben wir die sehr langen Klingen im Einsatz gesehen.

Silvan Feldmann, Lernender Automatiker, 3.Lehrjahr:

Am meisten waren Schlitz- und Kreuzschraubenzieher im Einsatz. Es waren aber auch viele selbstgemachte Spezialwerkzeuge da.

 

Florence Gammeter, Lernende Polymechanikerin, 1. Lehrjahr:

Eines der häufig gesehenen Werkzeuge war der Schraubenzieher. Man hat ihn bei verschiedensten Berufen angetroffen. Winkelschraubenzieher RainBow, sticht einem sehr schnell ins Auge. Den Winkelschraubenzieher und den Schraubenzieher hat man in unterschiedlichen Berufen gesehen. Wir haben an einer Bohrmaschine Bits entdeckt.

 

Frage 5: In welchem Beruf ist das Werkzeug im Einsatz?

Nicolas Gerber, Lernender Produktionsmechaniker, 2. Lehrjahr:

Ich habe diverse Werkzeuge bei der/dem Kältetechniker/in im Einsatz gesehen.

Corinne Gurtner, Lernende Kauffrau 2.Lehrjahr:

Maurer/in, Polymechaniker/in, Storenmonteur/in, Elektroinstallateur/in, Fahrradmechaniker/in, Konstrukteur/in, Landmaschinenmechaniker/in

Joël Tellenbach, Lernender Polymechaniker, 3.Lehrjahr:

Hauptsächlich in handwerklichen Berufen z.B. Polymechaniker/in

 

Frage 6: Wieso ist genau dieses Werkzeug im Einsatz?

Corinne Gurtner, Lernende Kauffrau 2.Lehrjahr:

Weil der VDE Schraubenzieher spezifisch für z.B die/den Elektroinstallateur/in hergestellt wird.

Dario Flükiger, Lernender Automatiker, 1. Lehrjahr:

Diese Frage ist einfach zu beantworten: Das Werkzeug hilft den Teilnehmenden, die geforderte Aufgabe, effizient und schnell zu lösen.

Silvan Feldmann, Lernender Automatiker, 3.Lehrjahr:

Bei den Storenmonteuren/innen gibt es ein Spezialwerkzeug, es ist ein Schlitzschraubenzieher der vorne gekrümmt ist. Mit diesem können sie die einzelnen Storenteile sehr einfach einbauen.

 

Frage 7: War der Einsatz des Werkzeugs erfolgreich?

Mario Eymann, Lernender Produktionsmechaniker, 3.Lehrjahr:

Ich glaube schon, die Winkelschraubenzieher sind eine der besten Erfindungen und können überall eingesetzt werden.

Jonas Widmer, Lernender Kaufmann, 3.Lehrjahr:

Die/Der Storenmonteur/in benutzte einen Schraubenzieher mit einer langen Klinge, damit er/sie die Schrauben in den Einbuchtungen oberhalb des Fensters befestigen konnte. Die Storen konnten montiert werden, deshalb war der Einsatz vom Werkzeug erfolgreich.

Florence Gammeter, Lernende Polymechanikerin, 1. Lehrjahr:

Ich bin überzeugt, dass der Einsatz des Werkzeuges ein Erfolg war.

  

Hier noch weitere Eindrücke:

 

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