Gute Produkte, gute Geschichten und Loyalität
Ende Januar hielt Eva Jaisli an der Universität ein spannendes Referat zum Thema «Lokale Verankerung als Voraussetzung für internationalen Erfolg». PB Swiss Tools ist seit 138 Jahren im Emmental verankert und macht von den Produktionsstandorten Wasen und Sumiswald aus erfolgreich international Geschäfte. In den frühen 70er Jahren gelang der Verkauf an die anspruchsvolle Kundschaft in Japan. Wie war das möglich? Grüne Wiesen und glückliche Kühe «Die Produkte aus dem Schweizer Emmental waren immer schon einhundert Prozent Swiss made», sagte Eva Jaisli. Im Land der aufgehenden Sonne ist das Image einer intakten Natur und Gemeinschaft entscheidend für den nachhaltigen Wert unserer Markenprodukte: Die Kühe auf den grünen Wiesen, die Bauern, die sie pflegen – das sind die Bilder, die der Werkzeughändler aus Japan in seiner Heimat über PB Swiss Tools verbreitet. Sie mögen einem Klischee entsprechen – doch sie wirken: «Unsere Kundschaft in Tokyo erhält dadurch einen emotionalen Zugang zu unserer Marke und den Werten, für die wir einstehen: kompromisslose Schweizer Qualität .» Wichtig für die Kunden in Japan: Das Image ländlicher Idylle im Emmental. Gute Geschichten werden weiter erzählt «Gute Geschichten werden weiter erzählt», führte Eva Jaisli aus. «Sie wecken Interesse und vermitteln komplexe Zusammenhänge auf einfache Weise.» Natürlich sind es nicht nur gute Geschichten, die unsere Firma erfolgreich machen, sondern ebenso die Kernwerte Dauerhaftigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit. Unsere Mission besagt, dass wir andere erfolgreich machen wollen – und entsprechend hoch ist unser Qualitätsanspruch. Die Schweizer Herkunft hat im Ausland nach wie vor einen hohen Stellenwert und gilt vielerorts als Qualitätsversprechen. Loyalität im Unternehmen als Erfolgsfaktor Seit 45 Jahren verkauft PB Swiss Tools erfolgreich in Japan und seit Jahrzehnten in 70 anderen Ländern weltweit. «Es ist meine tiefe Überzeugung, dass herausragende unternehmerische Leistung langfristig nur in gegenseitiger Loyalität von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden möglich ist», betonte Eva Jaisli. «Als Unternehmerin trage ich Verantwortung dafür, mit fairen Anstellungsbedingungen, einer sinnstiftenden Firmenkultur und der Vergabe von Aufträgen in der Region die Beteiligung der lokalen Bevölkerung und ihrer Organisationen am sozialen und wirtschaftlichen Leben zu fördern.» Und wer bringt mehr Motivation mit als die Menschen, die mit der Region verbunden sind und darum Arbeits- und Ausbildungsplätze für sich und ihre Nachkommen beanspruchen und erhalten wollen? Abschliessend verwies Eva Jaisli auf eine Forschungsarbeit des Geografischen Instituts der Universität Bern zum Thema «Unternehmertum im ländlichen Raum». Diese kommt zum Schluss, dass sich «ländliche» Unternehmerinnen und Unternehmer für Gemeinde und Region einsetzen und dass sie viel Engagement zeigen, wenn es um die Verbesserung des Standorts auch als Wohnort und Lebensmittelpunkt ihrer Fachkräfte geht. Mehr zum Thema «Dieser Ehrendoktor ist ein Dankeschön für meine Mitarbeiter» Beitrag auf SRF und ein Radiointerview mit Eva Jaisli zur Verleihung der Ehrendoktorwürde Hohe Ehre für drei Berner Persönlichkeiten : Berichterstattung im Thuner Tagblatt Freie Lehrstellen für die Ausbildung in unserer Region
Filmpremiere auf der Bel Etage
An der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln treffen sich alljährlich die wichtigsten Entscheider, Hersteller und Fachbesucher aus der ganzen Welt. Im Schlussbericht präsentierten die Veranstalter ein hervorragendes Ergebnis: 44'000 Fachbesucher aus 124 Ländern, rund 2670 Anbieter aus 55 Ländern, gut gefüllte Gänge – und gut gefüllte Bücher. Die Filmstars: unsere Quality Hand Tools im Einsatz Auch wir waren vor Ort und organisierten für unsere Vertriebspartner aus der ganzen Welt, eine Filmpremiere der besonderen Art: Auf der Bel Etage des Schokoladenmuseums in Köln zeigten wir unsere neusten Produktfilme – allesamt Kurzporträts unserer Beststeller, nämlich: Schraubenzieher Swissgrip Quergriffe Drehmomentwerkzeuge Winkelschraubenzieher RainBow PrecisionBits Die Clips sind unterhaltsam, kurzweilig und eindrücklich und dauern weniger als eine Minute. Getreu unserem Motto «Work with the best» zeigen Profis unsere Tools im Einsatz: Swiss Helicopters in Zweisimmen, ABB Traction in Turgi, Velodrom Grenchen, BMC Grenchen – sie und weitere renommierte Unternehmen verlassen sich auf die Qualität und Funktionalität unserer Werkzeuge. Alle Filme sind hier auf unserer Website zu sehen – und wenn Sie unseren Youtube-Kanal abonnieren, sind Sie immer über die neusten Clips informiert. Bald folgen weitere Filme. Neue E-Commerce-Strategie vorgestellt E-Commerce war an der Messe in aller Munde und ein thematischer Schwerpunkt. Am Event in Köln stellten wir unseren Gästen unsere neue E-Commerce-Strategie vor. Präsentiert wurde sie von Dr. Dirk Morschett, Professor für Management an der Universität Fribourg. Er forscht hauptsächlich in den Bereichen internationales Management und Handelsmanagements, insbesondere Online-Handel, Betriebstypen und Retail-Branding. Der Event war rundum ein Erfolg: Zufriedene Gäste, tolle Location, Speis und Trank vom Feinsten und ein spannendes Programm – was will man mehr? Impression vom Event Quelle Hauptbild: Schokoladenmuseum Gastronomie GmbH, Köln
Hosenlupf und Dead Riders
Was unseren Mitarbeitenden am Herzen liegt Gerne unterstützen wir Anlässe und Personen als Sponsoren, können aber nicht jede Anfrage positiv beantworten. Uns ist es wichtig, dass ein Anlass zu unserer Firma passt, zu unserer Branche und zu unserer Philosophie. Dazu gehört insbesondere, dass wir uns der Region verpflichtet fühlen – und unseren Mitarbeitenden. Sie vereinen eine Vielzahl von Interessen und «Herzensangelegenheiten» unter unserem Dach, zum Beispiel das Emmentalische Schwingfest vergangenen Juni und die alljährliche Bikerparty in Sumiswald, demnächst wieder vom 20. bis 24. Juli 2016. Mehr über unsere «Sponsoringpolitik» erfährst du auf unserer Website in den Grundlagen: Sponsoring Richtlinien und Grundsätze Foto Emmentalisches Schwingfest: Dieter Siegrist
Zeitlich unlimitierte Garantie?
Bild: Besuchergruppe In einzelnen Ländern gibt es regulatorische Bestimmungen, welche eine maximale Garantielaufzeit verlangen.
«Dank unseren Wärmepumpen sparen wir pro Jahr rund 50'000 Liter Öl»
Martin Leuenberger, warum hat man sich für Wärmepumpen entschieden? Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für unsere Firma. In den bald zwanzig Jahren, in denen ich hier arbeite, habe ich immer wieder festgestellt, dass die Geschäftsleitung sehr darauf bedacht ist, Verbesserungen und Optimierungen zum Schutz von Umwelt und Ressourcen umzusetzen. Diese Haltung ist in der Firma stark verwurzelt und setzt sich fort auf allen Ebenen. Mit der Wärmepumpe belasten wir die Umwelt nicht mit Schadstoffen. Sie hat bei uns quasi Tradition: Schon Max Baumann senior wollte seinerzeit eine Heizung, die nicht raucht, und liess 1979 die erste Wärmepumpe installieren – damals eine Pionierleistung. In beiden Werken sparen wir dank den Wärmepumpen rund 50'000 Liter Öl pro Jahr Wärmepumpen laufen mit Strom. Kann man dabei auch Synergien im Betrieb nutzen? Ja, für den Betrieb nutzen wir Abwärme von den Maschinen. Diese wird mittels Kühlwasser in ein 100-Kubikmeter-Silo geführt und von den Wärmepumpen gekühlt. Dabei wird Wärme zum Heizen erzeugt. Auch die Abwärme unserer Kompressoren nutzen wir zum Heizen. Seit 2014 beziehen wir ausserdem Fernwärme vom örtlichen Wärmeverbund Energie AG Sumiswald. Abgesehen von den Wärmepumpen: Was tut PB Swiss Tools sonst noch für die Nachhaltigkeit? Wir führen ein konsequentes Energiemanagement, indem wir beispielsweise die Spitzenlast optimieren. Mit dem System von Alpiq/Xamax optimieren wir den Einsatz von Energie und erkennen Energiesparpotenziale. Im Rahmen der Energieberatung wird die Situation laufend neu beurteilt. Sozusagen ein Dauerbrenner ist auch der «Kontinuierliche Verbesserungsprozess», kurz KVP. So zügelten wir beispielsweise einen Grossteil der Produktion und Fertigung nach Grünen, um im Wasen mehr Platz für Endfertigung, Logistik, Schulung sowie die attraktive Präsentation unserer Produkte zu haben. Daraus resultierte unter anderem Verbesserungen in den Produktionsabläufen und wesentlich weniger Fahrten zwischen den Werken. Das ist nicht nur wirtschaftlich vorteilhaft, sondern dient auch der Umwelt. Sind weitere Massnahmen geplant? Wenn Sanierungen im baulichen Bereich anstehen, bevorzugen wir nachhaltige Lösungen. Ein weiteres Potenzial sehe ich bei der Mobilität, indem wir den Einsatz von Elektrofahrzeugen zwischen Wasen und Grünen prüfen. Immer, wenn Neuerungen anstehen, fragen wir uns: Wie können wir das möglichst gut umsetzen? Wir sind offen für innovative Lösungen und gehen gerne mit gutem Beispiel voran, indem wir nicht nur von Nachhaltigkeit sprechen, sondern auch entsprechend handeln. Martin Leuenberger, vielen Dank für das Gespräch.
Das Werkzeug des Jahres ist auch ein Werkzeug fürs Leben
Die Testexperten der deutschen Fachzeitschrift Heimwerkerpraxis hatten bereits unsere rutschfesten Safety Hex Keys mit den gekordelten Griffen und unsere VDE Schraubenzieher SwissGrip und Slim in Einzeltests mit dem Prädikat «Spitzenklasse» ausgezeichnet. Nun hat es unser mobiles Werkzeugset zu allerhöchsten Ehren gebracht: Das Werkzeugetui PB 8219 wurde zum Handwerkzeug des Jahres 2019 erkoren. Zu Hause und unterwegs Vielseitig wie ein Schweizer Messer: Das kompakte Werkzeug-Etui hält die am meisten verwendeten Wechselklingen (Schlitz Gr. 2–5, Philipps 1 und 2) und eine Ahle mit kantiger Spitze bereit. Für problemloses, ermüdungsfreies Arbeiten liegt ein SwissGrip Griff bei, welcher dank weichem, rutschfestem Elastomer-Mantel mühelos hohe Handdrehmomente auf die Schraube überträgt. Auch mit nassen Händen bietet dieser Griff sicheren Halt! Zudem zwei Elektronik-Schraubenzieher (DIN Norm 2.5 mm und 3 mm) sowie von Knipex eine Kombizange 160 mm und einen Zangenschlüssel 150 mm. Das Etui lässt auch noch Platz für eigene Ergänzungen, wie z.B. einen Satz Hex Keys. So haben Heimwerker und Profis mit Sicherheit in jeder Situation das passende Werkzeug zur Hand – zu Hause und mobil. Robust, praktisch und chic Auch das Etui selbst ist typisch PB Swiss Tools. Mit seinem reissfesten Rucksackstoff und der abwaschbaren PVC Beschichtung auf der Innenseite ist das Werkzeugset sehr strapazierfähig und pflegeleicht. Die drei topaktuellen Farben Grey, Petrol und Bordeaux machen das Set zum attraktiven Gadget für alle handwerklich Ambitionierten. Das ideale Geschenk – sogar personalisiert Ob Küchenschrank, Pultschublade, Satteltasche, Handschuhfach oder Citybag – das Werkzeugset passt überall rein. Zudem ist das Etui schon als Einzelstück auf einer Fläche von 12x12cm individuell bedruckbar . Logos, Texte und Fotos – lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! So eignet sich das Set ausgezeichnet als sinnvolles, ganz persönliches Geschenk: Als Mitbringsel zur Hauseinweihung, als Geburtstags- oder Hochzeitsgeschenk, als Andenken zum Jubiläum oder einfach so, als spezielle Wertschätzung. Ein Werkzeugset fürs Leben Die lebenslange Garantie auf alle im Set enthaltenen PB Swiss Tools Werkzeuge sind der eindrückliche Beweis für die Dauerhaftigkeit des Tool Sets. Aber auch die zwei Knipex Zangen repräsentieren unseren einzigartigen Qualitätsanspruch und machen das Set zum langjährigen zuverlässigen Begleiter. Eindrücklicher als der sicherlich kritische Testexperte Dr. Martin Mertens kann man es wohl kaum formulieren: «Das Werkzeugetui mit dem Schraubendreher-Set von PB Swiss Tools wird ganz bestimmt das meistbenutzte Werkzeugset im Haushalt. Versprochen!» Man könnte höchstens ergänzen: «wohl auch im Büro, in der Werkstatt und unterwegs...» Weiterführende Informationen: heimwerker-test.de #werkzeugset, #pb8219, #werkzeugdesjahres, #geschenkidee #pbswisstools #workwiththebest #schraubenzieher #schraubendreher #ahle #knipex
Hoffnung mit Realitätsbezug
Sie ist CEO der Firma PB Swiss Tools in Wasen, die jährlich 12 Millionen Werkzeuge sowie medizinische Instrumente produziert. Und sie ist Präsidentin der Spital Emmental AG, der grössten Arbeitgeberin der Region. Der besonderen Verantwortung als «Fahnenträgerin» fürs Emmental ist sich Eva Jaisli sehr bewusst. «Hoffnung sollte immer mit einem konkreten Bezug zur Realität zu tun haben – mit konkreten Meilensteinen», sagte Eva Jaisli kurz vor Weihnachten 2018 im Gespräch mit «HOPE Emmental». Einen solchen konkreten Meilenstein feierte sie einige Monate zuvor in Burgdorf, als das Spital Emmental mit einem neuen Bettenhaus eröffnet wurde, das nebst dem Notfall mehrere Ambulatorien und vier Pflegeabteilungen mit total 132 Betten beherbergt. «Bei der Finanzierung dieses Neubaus hatten wir intensiv gehofft, dass wir einen guten Weg finden.» Am Ende gelang es der Spital Emmental AG, das 111 Millionen Franken teure Projekt (das dazugehörige Parkhaus war bereits 2015 eröffnet worden) durch Anleihen am Finanzmarkt und ohne Kantonsgelder zu finanzieren. «Hoffnung kann Illusion werden» Für die Emmentaler Unternehmerin Eva Jaisli hat Hoffnung sehr viel mit dem Zukunftsbild zu tun, das man für sich persönlich malt. Nach ihrem Verständnis ist Hoffnung «eine Orientierungshilfe, die viel darüber verrät, wie jemand die Welt versteht und ein gutes Instrumentarium, um Durststrecken zu bewältigen.» Die Kunst sei jedoch, Hoffnung mit dem Alltag in Verbindung zu bringen. Wo dieser Realitätsbezug wegfalle, könne es auch gefährlich werden, warnt Jaisli: «Aus Hoffnung kann auch eine Illusion werden, wie man bei den Flüchtlingen sieht, die in löchrigen Schlauchbooten das Mittelmeer zu überqueren versuchen.» «Ich hatte Glück, dass ich so viele Menschen getroffen habe, die ihre Aufgaben mit viel Engagement erfüllt haben.» Sie glaube schon, dass sie für einige Menschen in der Region eine Hoffnungsträgerin sei, sagt Eva Jaisli selbstbewusst. Sie wolle auch Verantwortung übernehmen und für andere und sich selbst einstehen. In ihrem Leben habe es auch einige Personen gegeben, die für sie eine Art «Hoffnungsträger» waren, weil sie ihr halfen, Herausforderungen anzunehmen – allen voran ihre Eltern, aber auch ihre Vorgesetzten. «Ich hatte Glück, dass ich so viele Menschen getroffen habe, die ihre Aufgaben mit viel Engagement erfüllt haben. Das können übrigens auch Lehrerinnen, der Pfadi-Leiter oder ein Trainer im Sportverein sein.» Keine Angst vor Gegenwind Sich mit ihrer Meinung öffentlich zu exponieren, ist heute für die 60-jährige Burgdorferin eine Selbstverständlichkeit. Schon in ihrem Erstberuf als Lehrerin habe sie gelernt, sich zu exponieren. «Als Führungsperson habe ich die Möglichkeit, gewisse Anliegen aufs Tapet zu bringen und als ‘Fahnenträgerin’ aufzutreten, auch wenn ich dadurch zuweilen stärkerem Gegenwind ausgesetzt bin.» Die Öffentlichkeit sei ein wichtiger Hebel, betont Jaisli, denn gewisse Veränderungen könnten nur im Kollektiv herbeigeführt werden. Eva Jaisli sieht sich als Geschäftsführerin einer Firma mit 180 Mitarbeitenden verantwortlich für faire Anstellungsbedingungen, eine sinnstiftende Firmenkultur und die Vergabe von Aufträgen in der Region. In ihrer Rolle als weiblicher CEO in einer Firma für Qualitätsschraubenzieher und andere Produkte, versucht sie bewusst auch Mädchen für technische Berufe abzuholen und strebt insgesamt einen Frauenanteil von 40 Prozent an. Jaisli kämpft für die Flexibilisierung bei Anstellungen, für Vatertage, Teilzeit-Lösungen, usw. Anerkannt wurde sie für ihr Engagement schon von vielen Seiten; etwa von der Universität Bern, von der sie den Ehrendoktortitel erhielt. «Ich will mich in den Dienst der Menschen stellen» Sie wolle sich in den Dienst der Menschen stellen, sagt die Unternehmerin dazu. Dies gelte für sie in vielen Bereichen: «Bei PB Swiss Tools möchte ich den Mitarbeitenden eine Perspektive ermöglichen. Bei Swissmem möchte ich den exportorientierten KMU’s eine Stimme geben und mich in politischen Prozessen einbringen.» Und dann möchte Eva Jaisli natürlich weiterhin für die Zukunft des Spitals Emmental und die Region einstehen. Die Natur als Energiequelle Mit all ihren Aufgaben kommt ein happiges Pensum zusammen, das unweigerlich die Frage nach dem persönlichen Energiehaushalt aufwirft. Immerhin ist Eva Jaisli auch noch Ehefrau und vierfache Mutter! «Es ist schon so, dass ich grundsätzlich viel Energie habe. Und dieser Energiepegel, den ich morgens in die Firma bringe, ist wichtig für die ganze Belegschaft. Denn ie Leute deuten auch nonverbale Signale des Vorgesetzten sehr genau.» Um ihren Energiepegel hoch zu halten, braucht Eva Jaisli vor allem Auszeiten in der Natur. Oft legt sie die 18 Kilometer Arbeitsweg mit dem Velo zurück. Sowieso ist sie gerne an der frischen Luft. «Dieser Kraft ausgesetzt zu sein, wenn’s regnet oder kalt ist, das macht einen demütig.» In der Natur tanke sie sehr viel Energie, so Jaisli. Und die Natur lehre sie vor allem eines: Demut. «Dieser Kraft ausgesetzt zu sein, wenn’s regnet oder kalt ist, das macht einen demütig und relativiert die eigenen Kräfte», reflektiert die erfolgreiche Geschäftsfrau. Wenn man dann vor einem Berg stehe, erkenne man, welche Grösse und Bedeutung man tatsächlich in der Welt hat. «Denn man nimmt sich manchmal schon gar wichtig.» Vom Berg habe sie aber noch eine andere Lektion gelernt: Auch wenn er sich zuerst wie ein Riese vor einem auftürmt, kann man ihn doch erklimmen. «Man muss sich etwas überwinden, aber es ist möglich, den Berg hochzukommen.» Aus der Komfortzone heraustreten Durch die internationale Tätigkeit ihrer Firma ist Eva Jaisli auch oft auf Reisen – besonders im asiatischen Raum, wo viele Schraubenzieher aus dem Emmental ihre Abnehmer finden (2013 gründete PB Swiss Tools sogar eine Vertriebsgesellschaft in China). Auch über diese globale Vernetzung freut sich Jaisli – nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus persönlichen Gründen. «Es tut gut, sich in eine Umgebung vorzuwagen. Einfach mal raus aus dem Vertrauten und in ganz andere ebenswelten eintauchen – das hilft einem, Dinge zu verstehen.» Die Expansion nach Asien habe sie dazu gezwungen, sich auf Menschen aus einer ganz anderen Kultur einzulassen. Und die Reisen hätten ihr immer vor Augen geführt, welch ein Privileg es ist, in der Schweiz so sauberes Wasser und so saubere Luft zu haben. «Wenn ich aus Asien zurückkomme und dann wieder der Emme entlang oder über die Hügel jogge, bin ich einfach nur sehr glücklich, dies zu erleben. Das ist doch pure Energie, oder nicht?!» 3 Tipps von Eva Jaisli 1. SICH SELBST KRITISCH HINTERFRAGEN «Gerade in Positionen, wo man eine gewisse Macht hat, sollte man unbedingt die eigene Verhaltensweise reflektieren. Es ist entscheidend, dass man sich immer wieder selbst Rechenschaft ablegt.» 2. PERSPEKTIVENWECHSEL «Durch Globalisierung und Digitalisierung ist das Leben komplexer geworden. Umso wichtiger ist es, sich mehrere Sichtweisen anzueignen. Vor einer Entscheidung sollte man sich genügend Zeit nehmen, die Details zu analysieren, um verschiedene Lösungen zu prüfen.» 3. DIE BEREITSCHAFT VON ANDEREN ZU LERNEN Beim Zuhören und Nachfragen lerne ich Zusammenhänge und Meinungen anderer besser zu verstehen, was für mich oft ein Schlüssel zu neuen Erkenntnissen ist.
Neugier und Weitblick schaffen Zukunft für bewährtes Handwerk.
PB Swiss Tools: Werkzeuge mit Kultcharakter Auf der ganzen Welt verwendet man Schraubenzieher, Hämmer und andere Werkzeuge von PB Swiss Tools, obwohl vergleichbare Produkte anderer Hersteller günstiger sind. Wie gelingt einem KMU, das zu 100 % im Emmental produziert, seit Jahrzehnten ein solches Kunststück? Link zum gesamten Beitrag und Video
Clevere Werkzeug-Innovationen an der «Hardware» Luzern
Clevere Werkzeug-Innovationen an der «Hardware» Luzern Auch in der Messe-Kommunikation gehen wir als Hersteller von Qualitätswerkzeugen innovative Wege. Auf einer speziellen Stellwand wurden alle seit der letzten «Hardware» entwickelten Neuheiten übersichtlich präsentiert. An Demomodulen wurden drei innovative Highlights für die Messebesucher zudem eindrücklich erlebbar gemacht. Speziell hier zeigte sich deutlich: PB Swiss Tools ist mit seinen Innovationen stets am Puls der Bedürfnisse der Handwerkerprofis. Entscheidende Details machen den Unterschied und die tägliche Arbeit somit sicherer, schneller und präziser. Innovationen im Zentrum – reges Interesse an den PB Swiss Tools Neuheiten am Stand unseres Vertriebspartners e+h Services. Effizienz dank Color Code Dank dem Color Code wird das Arbeiten signifikant erleichtert. Ob plasmabeschichtet, gepulvert oder mit farbigem Griffmantel – die bunte Farbcodierung schafft Übersicht und Klarheit bei der Grössenauswahl. So konnten wir am Demomodul am Stand messbar beweisen, dass Werkzeuge mit einem Color Code bis zu 30% schneller identifiziert und zugeordnet werden können – im Alltag ein deutlicher Gewinn an Effizienz. Spielerische Beweisführung – die Effizienzsteigerung dank Color Code wurde am raffinierten Demomodul deutlich gemacht. Sicherer Grip mit Safety Hex Keys Noch eindrücklicher fielen die Messungen bei den Safety Hex Keys aus. Mit ihren gekordelten Griffen, bieten diese Toolseinen massiv besseren Grip, als herkömmliche Werkzeuge. So kann nachweisbar mindestens 50% mehr Haltekraft erreicht werden. Das beste daran: je öliger die Arbeitsumgebung ist, umso mehr kann dieses Werkzeug seine Nutzervorteile ausspielen. Den Grip im Griff – am Demomodul konnte jeder den Gewinn an Griffsicherheit bei den Safety Hex Keys selber nachvollziehen. Den Grip im Griff – durch Messung der Zugkraft konnten sich die Besucher von der Qualität der gekordelten Safety Hex Keys überzeugen. Präzision heisst jetzt DigiTorque V02 Besonders ausgeprägt zeigt sich die Innovationskraft unserer Entwickler bei den Drehmomentwerkzeugen. Ob mit dem mechanischen MecaTorque oder dem elektronischen DigiTorque – die Präzision beim Anziehen von Schrauben ist um ein mehrfaches grösser, als bei der Arbeit nach Gefühl. Selbst routinierte Handwerker brachten am Demomodul im Vergleich mit einem normalen Schraubenzieher, in der Regel das Doppelte und mehr der angestrebten Krafteinwirkung auf die Schraube. Zudem sind grosse Schwankungen unter den jeweils drei Messungen registriert worden. Mit dem DigiTorque tendieren die Abweichungen vom Sollwert jedoch gegen null, was gerade bei anspruchsvollen Arbeiten mit heiklen Materialien eine enorme Prozesssicherheit bietet. Mit dem am Stand vorgestellten DigiTorque V02 schaut PB Swiss Tools weit in die Zukunft. Individuelle Daten und Messwerte können ganz einfach zwischen dem Werkzeug und einer speziellen App ausgetauscht und verarbeitet werden. Dank dieser Produktentwicklung ist die Industrie 4.0. beim Schraubenzieher angekommen. Messbare Präzision – mit ausgeklügelten Versuchsanordnungen wurden die Vorteile der Innovationen erlebbar gemacht. Erlebnisreicher Parcours – an drei Stationen konnten die Besucher die Produktleistungen hautnah testen und Preise gewinnen. Übersichtlichkeit am POS – Der Prototyp unseres neuen Verkaufsdisplays stiess auf sehr positives Echo bei den Messebesuchern. #WorkWithTheBest #Hardware #Luzern #e+h Services #Messe #Innovationen #Demomodul #SafetyHexKey #ColorCode #DigiTorqueV02 #POS #Handwerker #Handwerkerwelt
«Das Rauchen war plötzlich nicht mehr wichtig»
Das Wichtigste am Anfang: Rita Gerber und Matthias Flückiger rauchten am 7. November 2017 ihre letzte Zigarette. Und dabei ist es geblieben, nach 13 beziehungsweise 22 Raucherjahren. An jenem Tag nahmen sie auf Einladung von PB Swiss Tools an einem Nichtraucher-Seminar von Easyway teil, einer Methode, die der langjährige Kettenraucher Allen Carr's nach unzähligen erfolglosen Aufhör-Versuchen entwickelte. Von einem Tag zum anderen hörte er auf zu rauchen, schrieb Bücher darüber und gab Kurse. Diese werden heute von Kursleitern in zahlreichen Ländern geleitet – auch in der Schweiz. «Wir sprechen nicht über die negativen Folgen des Rauchens» Die Erfolgsquote beträgt gemäss einer Studie der Medizinischen Universität Wien mehr als 50 Prozent. Das ist eindrücklich in Anbetracht der starken Suchtstrukturen, die Raucherinnen und Raucher entwickeln. Was macht die Easyway-Methode so erfolgreich? «Wir gehen es ganz anders an», erzählt Kursleiter Martin Böhler, der das Seminar für die Mitarbeitenden von PB Swiss Tools geleitet hat. «Wir sprechen nicht über die negativen Folgen des Rauchens – die kennt jeder Raucher, ebenso wie die abschreckenden Bilder und Sprüche auf den Zigarettenpackungen. Wir sprechen nicht vom Aufhören, sondern fragen: Warum rauchen Sie? Und macht es Sinn, weiter zu rauchen? So werden die Gründe, die für das Rauchen sprechen, abgebaut und ebenso das Gefühl des Verlusts, vor dem man sich fürchtet, wenn man nicht mehr raucht. Man befürchtet, dass einem etwas fehlt. Dort setzen wir an.» Ein niederschwelliges Angebot ohne Zwang Martin Böhler weiss, wovon er spricht. Er hat selber 20 Jahre lang geraucht und mit Easyway aufgehört. Weil beim Thema Rauchen viel Verdrängung im Spiel ist, muss man die Sache niederschwellig angehen: «Der erste Schritt ist eine einstündige Info-Veranstaltung, an der man teilnehmen kann, ohne sich zu etwas zu verpflichten. Es geht einfach nur ums Zuhören. Danach entscheidet man, ob man das eintägige Seminar besuchen will, und später folgt dann noch ein Follow-up. Es gibt keinen Zwang und keinen Druck. Tatsächlich ist es aber so, dass zahlreiche Teilnehmende nach dem Kurs den Sinn des Rauchens einfach nicht mehr einsehen, nach dem Motto: Ich könnte weiter rauchen – aber warum sollte ich?» Rita Gerber und Matthias Flückiger waren zwei von 17 Mitarbeitenden von PB Swiss Tools, die sich im Herbst 2017 zum Kurs anmeldeten. Die vorgängige Info-Veranstaltung war für alle Raucherinnen und Raucher der Firma obligatorisch, damit sie sich ein Bild von der Methode machen und entscheiden konnten, ob sie teilnehmen wollten oder nicht. Im Interview erzählen Rita Gerber und Matthias Flückiger, wie sie das Seminar erlebt haben – und wie es ihnen heute ohne Rauch geht. War es für euch schon länger ein Thema, mit dem Rauchen aufzuhören? Matthias Flückiger: Für mich nicht. Ich habe zweiundzwanzig Jahre geraucht. Ich ging eigentlich nicht in den Kurs, damit ich nicht mehr rauche. Ich ging einfach mal zuhören. Rita Gerber: Bei mir war es ähnlich. Ich hatte schon den Hintergedanken, irgendwann mit dem Rauchen aufzuhören, wusste aber nicht, wann. Der richtige Zeitpunkt kommt bekanntlich nie. Es ging mir gleich wie Matthias: Ich meldete mich zum Kurs an, nachdem ich den Info-Anlass besucht hatte. Wie habt ihr den Kurs erlebt? Matthias Flückiger: Am Info-Anlass hiess es, wir dürften weiterhin rauchen. Das kam mir komisch vor, und ich dachte: Das kann es nicht sein. So höre ich sicher nicht auf zu rauchen. Dann kam dieser 7. November. Ich ging hin und dachte weiterhin, das werde nicht funktionieren, einfach nur, indem man zuhört. Dann erfuhren wir, was wir da überhaupt rauchen, dieses Insektizid. Ich habe den Gärtnerberuf erlernt und weiss, was man alles an Schutzkleidung anziehen muss, damit man davon nicht krank wird. Da musste ich dann sagen: Das geht nicht mehr auf. Rita Gerber: An diesem 7. November sass ich vor Kursbeginn noch draussen und rauchte eine Zigarette. Dann ging es los, und das Schlimmste für mich war, dass der Kursleiter ununterbrochen vom Rauchen sprach. Ich hielt es fast nicht mehr aus. Um elf Uhr ging ich raus und rauchte so «gierig» wie sonst nie in der Mittagspause. Später, um halb zwei, hiess es dann, jetzt rauchen wir die letzte Zigarette, aber das fand ich dann schon nicht mehr so schlimm. Ich ging danach nach Hause und hatte kein Verlangen nach einer Zigarette. Warum war dir das auf einmal nicht mehr wichtig? Rita Gerber: Es ging mir ähnlich wie Matthias. Ich komme auch aus der Gartenbranche, und die Sache mit dem Insektizid gab mir zu denken. Mir wurde auch bewusst, dass die Motivation zum Rauchen Ähnlichkeit mit einer Gehirnwäsche hat. Der Kursleiter fragte uns: Was macht ihr, wenn ihr Stress habt? Als Raucher gingen wir raus, eine rauchen, aber der Stress wurde dadurch nicht weniger. Man meint, wenn man jetzt eine rauchen gehe, sehe die Welt nachher wieder rosig aus, aber in Wirklichkeit stimmt das gar nicht, im Gegenteil. Man macht sich noch mehr Stress, weil man noch Zeit zum Rauchen aufwenden muss. Das Umfeld ist ja ein wichtiger Faktor. Ist es nicht komisch, wenn dort viele rauchen und man auf einmal nicht mehr raucht? Matthias Flückiger: Ich habe viele Kolleginnen und Kollegen, die rauchen. Es war mir wichtig, dass ich trotzdem mit ihnen zusammen sein und sie genau gleich behandeln kann wie früher. Ich wollte es wissen und ging sofort unter Leute, die rauchen. Ich wollte diese Bestätigung, dass ich dabei bleibe, auch wenn andere rauchen, oder wenn Alkohol getrunken wird. Das hat funktioniert, und ich hatte ein gutes Gefühl dabei, dass ich stark blieb. Rita Gerber: Kurz nach dem Kurs hatten wir Betriebsweihnachten, das war interessant. Ich gehe immer noch gerne mit den Rauchern nach draussen, und da kamen dann schon Bemerkungen, dass ich ja jetzt nicht mehr rauche, und Fragen, ob das ein guter Kurs gewesen sei. Ich glaube, wenn man den Kurs in ein oder zwei Jahren wieder anbieten würde, hätte es auf jeden Fall Leute, die gehen würden. Kamt ihr seit dem 7. November nie in Versuchung? Rita Gerber: Nein. Ich habe es als locker empfunden. Kurz nach dem Aufhören wurde es Winter, da war es sowieso immer umständlich und unangenehm, zum Rauchen raus in die Kälte zu gehen. Ich dachte erst, es würde mir dann im Frühling fehlen, wenn man gemeinsam draussen sitzt mit einem Glas Wein, aber das war auch nicht der Fall. Selbst wenn einige in der Runde rauchen: Ich rieche es zwar noch immer gerne, aber es fehlt mir nicht. Matthias Flückiger: Nein. Ich rauche nicht mehr, auch nicht gelegentlich. Die Zigarette zwischendurch, die gibt es eigentlich nicht. Entweder man raucht oder man raucht nicht. Was macht ihr mit dem gesparten Geld? Matthias Flückiger: Bei mir sind das pro Monat rund dreihundert Franken. Wir nehmen das als Zustupf für Umgebungsarbeiten bei unserem Haus. Rita Gerber: Ich finanziere damit eine Reise nach Kanada. Vielen Dank für das Gespräch! PB Swiss Tools investiert in die Gesundheit der Mitarbeitenden und bietet Raucherinnen und Rauchern in unregelmässigen Abständen die Teilnahme an einem Easyway-Seminar an – kostenlos und während der Arbeitszeit. Weitere Beiträge zum Thema «Gesundheit am Arbeitsplatz»: «Ergonomie am Arbeitsplatz kommt allen zugute» Besser stehen und sitzen dank ergonomischen Hilfsmitteln «Wir sind mit dem Velo da!» Die Aktion Bike-to-work Mit Morgenturnen fängt es an Fotoreportage über gesundheitsfördernde Massnahmen bei PB Swiss Tools #gesundheit #nichtraucher #easyway #rauchstopp #workwiththebest #nichtraucherformel #nichtraucherwerden #raucher #rauchfrei